Prof. Dr. Bernd Witte

Bernd Witte, 1942 in Idar-Oberstein geboren. Nach Studium in Münster, Tübingen und Paris Promotion in den Fächern Germanistik, Gräzistik und Philosophie. 1967 – 1972 Wiss. Assistent an der Sorbonne (Paris). 1976 Habilitation mit einer Arbeit über die Literaturkritik Walter Benjamins an der RWTH Aachen. Als Professor in Mainz, Köln und Aachen. 1994 bis zur Emeritierung 2010 Lehrstuhlinhaber für Neuere Deutsche Literatur an der Heinrich Heine Universität Düsseldorf. Gastprofessuren in den USA, Frankreich und Italien. 2000 – 2010 Präsident der Internationalen Walter Benjamin Gesellschaft. Seit 2010 bis heute einer der beiden Hauptherausgeber der „Martin Buber Werkausgabe“, Leiter der „Arbeitsstelle Martin Buber“ an der Philosophischen Fakultät der Heinrich Heine Universität Düsseldorf.

Wichtigste Veröffentlichungen:

Die Wissenschaft vom Guten und Bösen. Interpretationen zu Platons ‚Charmides‘. Berlin 1970.

Walter Benjamin – Der Intellektuelle als Kritiker. Stuttgart 1976.

Walter Benjamin mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten dargestellt. Reinbek 1985.

Christian Fürchtegott Gellert: Sämtliche Schriften. 7 Bde. Berlin 1988 – 2008 (Hg.).

Walter Benjamin. An Intellectual Biography. Wayne State UP 1991 (Übersetzungen ins Französische, Spanische, Italienische, Katalanische, Koreanische, Türkische, Hebräische).

Goethe Handbuch. 5 Bde. Stuttgart 1996 – 1999 (Mithg.).

Benjamin Blätter: Bd. 1 Theologie und Politik. Berlin 2005 (Mithg.); Bd. 2 Benjamin und das Exil. Würzburg 2006 (Hg.); Bd. 3 Topographien der Erinnerung. Würzburg 2008 (Hg.); Bd. 4 Benjamin – Agamben. Politik, Messianismus, Kabbala. Würzburg 2010 (Mithg.); Bd. 5 Walter Benjamin und das Wiener Judentum zwischen 1900 und 1938. Würzburg 2009 (Mithg.); Bd. 6 Benjamins Grenzgänge – Benjamin’s Frontiers. Würzburg 2013 (Mithg.);
Bd. 7 Übersetzungen – Translations. Würzburg 2018.

Goethe – Das Individuum der Moderne schreiben. Würzburg 2007.

Jüdische Tradition und literarische Moderne. Heine Buber Kafka Benjamin. München 2007.

Gedächtnisstrategien und Medien im interkulturellen Dialog. Würzburg 2011 (Mithg.).

Traditionen jüdischen Denkens in Europa. Berlin 2012 (Mithg.).

Franz Hessel: Sämtliche Werke in fünf Bänden. 2. erw. Aufl. Hamburg 2013 (Mithg.).

Martin Buber Werkausgabe Bd. 7. Schriften zu Literatur, Theater und Kunst. Gütersloh 2016
(Hg.).

Martin Buber Werkausgabe Bd. 16. Chassidismus I. Gütersloh 2018.

Moses und Homer. Griechen, Juden, Deutsche: Eine andere Geschichte der deutschen Kultur. Berlin 2018.