BUBER DORÁTI TEAM MEETING bei Achim und Esther Freyer

Martin Fischer-Dieskau und Achim Freyer freuen sich auf die Realisierung eines Operntraums.

BUBER DORATI Team Meeting am 13. März 2020

Von links nach rechts:

Produktionsleiterin EVA KAREN TITTMANN

Filmproduzent DR. REINHOLD JARETZKY

Opernregisseur EIKE MANN

Dramaturg und Kulturmanager STEFAN ROSINSKI

YMUSIC Producer ERIC NICODYM

Head of International Affairs Ukrainian Opera OSTAP HROMYSH

YMUSIC Produzent und Komponist MARC SINAN

Künstlerischer Koordinator MICHAEL STURM

Ensemble Management LAURA EISEN

Wissenschaftlich-künstlerische Dramaturgie FRITZ TANGERMANN

Künstlerischer Leiter Prof. Dr. MARTIN FISCHER-DIESKAU

Kulturattachée der Botschaft der Republik Ukraine OLHA MISHKINA

Von Yemima Hadad

Auf der Gedenkveranstaltung für die ermordeten Sinti und Roma traf ich am 27. Januar 2019 als Buber-Beauftragte des BUBER DORATI FESTIVALS German Moyzhes. Er ist in vielfältiger Mission in ganz Europa unterwegs, teils als Aktivist des Lew Kopelew Forums, teils als Jurist. German – mit Wohnsitz in St. Petersburg und Köln – stellte einige Maximen des BUBER DORATI FESTIVALS gestern Herrn Staatsminister Michael Roth sowie der Sonderbeauftragten des Auswärtigen Amts, Frau Michaela Küchler, vor. Gemeinsam wollen wir in Zukunft daran arbeiten, die Ideenwelt Martin Bubers mit der Lew Kopelews in Beziehung zu setzen … eine schöne Begegnung!

Grüße von Ilse von Alpenheim-Doráti

Lieber Martin,

Du weisst es am besten, Toni’s Oper ist das einzige seiner Werke, das noch auf seine Uraufführung wartet. Ich weiss, dass Dein Team und Du mit grosser Leidenschaft bei der Sache seid, diesen Traum wahr zu machen.

Ich wünsche Euch dazu von Herzen alles Gute und hoffe, dass die Götter gnädig sein werden und ich es noch erleben darf.

In alter Freundschaft

Deine Ilse

Enthüllung der Buber-Gedenktafel

von Fritz Tangermann:

1. Internationale Konferenz:

Überrascht erfahre ich, mit welch politischem Engagement die Frage des Konflikts zwischen israelischen und arabischen Positionen anlässlich der „Christlich-Jüdischen Sommeruniversität“ (Juli 2018) an der Berliner HU diskutiert wurde.
Passten soche aktuellen Fragen zum Thema „Jüdische und Christliche Mystik – Gemeinsamkeiten und Unterschiede“?

Hat das etwas mit dem Lebenswerk Martin Bubers zu tun? Können wir das ›dialogische Prinzip‹, diese Essenz in Bubers Denkens, für eine Internationale Konferenz fruchtbar machen? Ist der Katalysator Buber mit seinem absoluten Vertrauen in den arabisch-jüdischen Dialog heute noch ein Beispiel
oder gar ein Vorbild für oder Appell an politisches Handeln?

Welche Relevanz hat das Prinzip der Prophetie, die sich mit der Figur des Elias verbindet? Christliche, jüdische und islamische Tradition spielen da ebenso hinein wie die allgemeine Rezeption von Dichtung und Kunst. Warum vertont Antal Doráti das späte Mysterienspiel Martin Bubers? Spiegelt das Musiktheater Elemente geopolitischer Wirklichkeit? Ein tolles Feld für die Verbindung von Musiktheater und Forschung.Musikwissenschaft, Theologie, Philosophie und Literaturwissenschaft sollen sich diesen Fragen widmen; unsere führenden Professoren werden Paul Mendes-Flohr, Bernd Witte, Peter Schäfer, Jens Malte Fischer und Jürgen Maehder sein. Welche weiteren Mitstreiter werden sie sich an den Diskussionstisch holen? Da die neue Buber-Werkausgabe von Random House/Bertelsmann im Rahmen der Konferenz vorgestellt wird, bietet sich eine publikumsnahe und möglichst auf viele Aspekte des Buberschen Denkens eingehende Präsentation an. Moderne Ausstellungsdidaktik kann Wunder wirken! Das alles muss einfließen in Überlegungen zur Struktur der Tagung. Hier weiterdenken!

2. Dominique Bourel

Buber aktuell und präsent in der Stadt! So könnte die öffentliche Veranstaltung der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa am 16. 10. lauten. Der Autor der umfassenden Biografie zu Martin Buber hält eine Ansprache zur Enthüllung der Gedenktafel im Vopeliuspfad in Berlin-Zehlendorf. Zufällig lerne ich zwei Tage vorher Dominique Bourel bei einem privaten Treffen kennen. Lebhaft, zugewandt, voller Geschichten und Anekdoten zu Buber, Scholem, Rosenzweig … Kein Wunder, denn er hat sich die 50.000 Briefe vorgenommen und zu großen Teilen in der Biografie ausgewertet.Und er kennt die Oper von Dorati nicht – noch nicht. Ihn zu gewinnen für die Konferenz und für das Projekt insgesamt, ist keine Schwierigkeit. Wir sprechen weiter, das nächste Treffen ist ausgemacht. Übrigens: Bei der Enthüllung der Buber-Gedenktafel war Staatssekretär Dr. Torsten Wöhlert anwesend; auch er interessiert an weiteren Informationen zum Projekt. War neu für ihn. Also: Kontakt aufnehmen und mit Material spicken, als Mittler zu anderen Institutionen hat er sich angeboten. Fritz Tangermann (FT), dramaturgisch – wissenschaftliche Koordination.