Das Ereignis

Das Buber Doráti Festival im Herbst 2021 bietet seinen Besuchern in Riga, Jerusalem, Berlin und anderen europäischen Metropolen eine einzigartige Kombination aus der Welturaufführung der Oper Der Künder von Antal Doráti auf ein Libretto von Martin Buber, einer internationalen Konferenz mit renommierten Wissenschaftlern im Zuge des Erscheinens der ersten kompletten Werkausgabe Martin Bubers mit einem dazugehörigen Filmprojekt von Axel Ranisch.

Die einzige Oper Der Künder des amerikanisch-ungarischen Weltdirigenten und Komponisten Antal Doráti basiert auf dem einzigen Mysterienspiel Elijah des bedeutenden deutsch-israelischen Philosophen Martin Buber. Das Monumentalwerk Dorátis über das antike Israel unter der Leitung des Dirigenten und langjährigen Vertrauten Dorátis, Prof. Martin Fischer-Dieskau, wird an Abenden in Riga, Berlin und weiteren europäischen Metropolen gegeben, bevor es sich auch auf den Weg nach Jerusalem begibt…

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Als symphonische Kristallisation des Buber Doráti Opernereignisses wird das Israel Symphony Orchestra sich in Tel Aviv und Berlin mit je einem Konzertprogramm präsentieren, innerhalb dessen sich erneut eine Verbindungslinie zum politischen Geschehen des Tages aufzeigen lässt: Dorátis Melodram Jesus oder Barrabas wird von je einem prominenten Mitglied des Bundestages und der Knesset als Rezitator zur Aufführung gebracht. Im Beiprogramm Musik des 2018 verstorbenen, israelischen Komponisten Noam Sheriff, der seit seiner Berliner Studienzeit bei Boris Blacher immer eine besondere Beziehung zur deutschen Hauptstadt unterhalten hat.

Kostprobe Track 09

Um der Bedeutung dieses Ereignis gerecht zu werden und auch denjenigen eine Chance auf Teilhabe am Geschehen zu ermöglichen, die der Veranstaltungsreihe nicht beiwohnen können, wird der renommierte Film- und Opernregisseur Axel Ranisch das Festival in einem exklusiven Filmprojekt künstlerisch aufbereiten – und so der Nachwelt erhalten.

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Unter der Federführung von Prof. Dr. Jens Malte Fischer und Prof. Dr. Jürgen Maehder, sowie von Prof. Dr. Paul Mendes-Flohr und Prof. Dr. Bernd Witte, werden sich führende internationale Wissenschaftler auf einer Konferenz über den Einfluss des Musiktheaters in der Gesellschaft und auf das politische Geschehen sowie weitere Themen austauschen. Den Anlass dazu gibt das Erscheinen der ersten kompletten Werkausgabe des deutsch-israelischen Philosophen Martin Buber bei Bertelsmann/Random House – Hauptherausgeber sind Prof. Dr. Paul Mendes-Flohr und Prof. Dr. Bernd Witte und Mitherausgeber ist Prof. Dr. Peter Schäfer.

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Die Personen

Hier erfahren Sie interessante Hintergründe über das Werk und deren Schöpfer Martin Buber und Antal Doráti.

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Der Verein bezweckt die Förderung von Kunst und Kultur, die Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens sowie die Förderung der Volksbildung und des demokratischen Staatswesens.

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An dieser Stelle möchten wir Ihnen die Menschen vorstellen, die sich mit Herzblut und Elan für das Buber Doráti Festival engagieren, aktiv zum Gelingen beitragen oder einfach nur von der Idee des Projektes begeistert sind.

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Über das Buber Doráti Festival

Im Rahmen der Feierlichkeiten zur 1.700 jährigen Integration jüdischen Lebens in das europäische Kulturgebiet nördlich der Alpen (321 n. Chr.) im Jahr 2021 https://www.1700jahre.de/ findet mit dem Buber Doráti Festival als ›Leuchtturmprojekt‹ in Jerusalem, Riga, Berlin und voraussichtlich weiteren Standorten ein unvergleichlicher Höhepunkt statt. Unter der Maxime „Vom Standpunkt zum Dialog“ werden Werk und Wirken des bedeutenden deutsch-israelischen Philosophen Martin Buber in ganz besonderer Weise gewürdigt. Hauptattraktion ist eine Weltpremiere im doppelten Sinne: Aus dem einzigen Mysterienspiel Martin Bubers Elijah wurde die einzige vom großen Dirigenten Antal Doráti komponierte Oper Der Künder, und diese erlebt beim Festival unter der Leitung von Martin Fischer-Dieskau ihre Uraufführung. Es spielt das Orchester der lettischen Nationaloper bei der Premiere in Riga, an der Deutschen Oper Berlin und voraussichtlich weiteren Häusern in Deutschland und Europa, später das Israel Symphony Orchestra Rishon LeZion für eine Präsentation in Jerusalem. Ein Ensemble erstrangiger Gesangssolisten schart sich um Lettlands prominentesten Bassbariton Egils Silins als Elia.

Im Zuge des Festivals treffen sich darüber hinaus führende Wissenschaftler amerikanischer, deutscher und israelischer Universitäten auf einer internationalen Konferenz, um über die Bedeutung Bubers für die aktuelle Tagespolitik in Israel und Deutschland, die jüdische Integration und Geschichte sowie über die Relevanz des Buberschen Gedankenguts für das internationale Musiktheater zu diskutieren. Anlass hierfür ist das Erscheinen der ersten kompletten Werkausgabe Martin Bubers bei Bertelsmann/Random House.
Der mehrfach ausgezeichnete deutsche Film- und Opernregisseur Axel Ranisch übernimmt die Regie des musiktheatralischen Ereignisses und sorgt für die filmische Aufbereitung des Festivals.

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Ein Dialog kennzeichnet nicht nur den Umgang von Personen untereinander, dialogisieren können auch Systeme oder Disziplinen, z.B. die Theorie des Musiktheaters mit der Soziologie, Sozialwissenschaft und Politik. An dieser Stelle nimmt unser Konferenzgedanke, der sozusagen unter der Patenschaft Martin Bubers steht, seinen Ausgang.

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Kommt bald…

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